Agrarökologie
Im Forschungsgebiet Agrarökologie steht die Untersuchung der pflanzlichen Biodiversität im Mittelpunkt. Die Vielfalt der Kultur- und Wildpflanzen ist das auf den ersten Blick prägende Element unserer Agrarlandschaften. Vor dem Hintergrund der enormen Bedeutung des Klimawandels für die Biodiversität konzentrieren wir uns auf die Untersuchung und Bewertung der Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Arten- und Sortenvielfalt mit Faktoren des Klimawandels und mit atmosphärischen Stoffeinträgen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse liefern uns die Grundlage zur Abschätzung der Risiken für die pflanzliche Agrobiodiversität. Außerdem dienen uns unsere Erkenntnisse dazu, die Möglichkeiten der Agrobiodiversität zur Nutzung und Bewältigung des Klimawandels abzuschätzen.
Anspruchsvolle experimentelle Feldversuche liefern uns Daten, die die praktische Landwirtschaft betreffen. Diese Daten gestatten eine Bewertung der Einflussfaktoren des Klimawandels für die pflanzliche Vielfalt. Das bedeutet, welche Arten und Sorten beziehungsweise Artenkombinationen zum Beispiel in Grünlandökosystemen stabil gegenüber klimatischen Veränderungen sind. Die Ergebnisse dieser Prozessstudien dienen als Datengrundlage für Modellanwendungen.
Mehr zu dem Thema:
- Klimawandel und atmosphärische Stoffeinträge
- Screening verschiedener Sorghum-Genotypen hinsichtlich Wachstum und Ressourcen-nutzungseffizienz unter zukünftigen Klimabedingungen
- Experimentelle und modellbasierte Untersuchungen der Wirkungen von Sommertrockenheit und erhöhter atmosphärischer Kohlenstoffdioxid-Konzentration auf das Wurzelwachstum von Sorghum-Hirse und Mais
- Das Braunschweiger FACE-Projekt
