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Mit Computersimulationen die Luft im Stall verbessern

Ein simuliertes Szenario Schwein mit Luftströmen (nicht barrierefrei)

Mit Hilfe von Strömungssimulationen am Computer entwickeln Forscher des Instituts für Agrartechnologie und Biosystemtechnik Lüftungskonzepte, die für eine bessere Stallluft sorgen. Gleichzeitig lassen sich damit die Umweltbelastung gering halten. Im Thünen-Magazin „Wissenschaft erleben“ stellen sie ihre Aktivitäten vor.

 

zum Artikel in Wissenschaft erleben 2/2011 (pdf)

 

zum Forschungsbereich Umwelttechnologie

Karte von ausgewiesenen Waldgebieten in Deutschland

Deutschlands Wälder gehen online

Wo kann in Deutschland welcher Wald wachsen? Nicht alle Standorte und Gebiete sind für die einzelnen Baumarten gleich gut geeignet. Wälder im Gebirge sehen anders aus als an der Küste oder im Tiefland. Das Thünen-Institut für Waldökologie und Waldinventuren und der Arbeitskreis „Standortskartierung“ haben einen deutschlandweiten Geodatensatz zu den waldökologischen Naturräumen erstellt, der online verfügbar ist – ein wichtiges Werkzeug, um viele Fragen zur Waldökologie und Waldbewirtschaftung zu beantworten.

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Wie Ziegen aus ihren Boxen fressen

Ziegen kommen mit wenig Kraftfutter aus

Wiederkäuer ernähren sich in erster Linie von Gras und anderen Grünlandpflanzen und sind dadurch keine direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen. Dennoch stehen bei heutigen Hochleistungsrassen auch Kraftfuttergaben auf dem Plan. In wieweit sich dies bei Ziegen reduzieren lässt, ohne dass es zu nennenswerten Einbußen der Milchleistung oder des Gewichts der Tiere führt, wird aktuell im Thünen-Institut für Ökologischen Landbau untersucht.

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Bodenuntersuchung jetzt auch in Mecklenburg

Wie viel Kohlenstoff ist in den deutschen landwirtschaftlichen Böden gebunden? Eine wichtige Frage zum Verständnis des Klimageschehens. In dem mehrjährigen Großprojekt „Bodenzustandserhebung Landwirtschaft (BZE LW)“ erfasst das Thünen-Institut seit 2011 an mehr als 3000 Probepunkten in ganz Deutschland den Kohlenstoffgehalt und andere Bodenparameter. Mit einer ersten Bodenuntersuchung am 25. April 2012 in der Ortschaft Bützow haben die Erhebungen auch in Mecklenburg-Vorpommern begonnen.

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Artikel in Wissenschaft erleben 2/2011 (pdf)

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme der Grenzschicht in einer Schaumkernplatte

Den Rohstoff Holz effizienter nutzen

Die Nachfrage nach Holz wird in den nächsten Jahren deutlich steigen. Werkstoffe, die effizienter mit der Ressource Holz umgehen, werden deshalb attraktiver werden. Eine Arbeitsgruppe am Thünen-Institut und dem Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg hat ein innovatives Verfahren entwickelt, sogenannte Sandwichplatten mit Oberflächen aus Holz und einem Schaumkern in einem einstufigen Produktionsgang herzustellen. Die Vorteile: Ersparnis an Holz und Verringerung des Gewichts.

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Eine Kuh und zwei Kälbchen auf der Weide

Weideparasiten kontrollieren – Online-Entscheidungshilfe für die Praxis

In der ökologischen Weidehaltung von Wiederkäuern sind Infektionen mit Magen-Darm-Parasiten und Lungenwürmern unvermeidlich. Durch eine Kombination von geschicktem Weidemanagement und anderen Maßnahmen lässt sich die Arzneimittelgabe häufig reduzieren. Eine neue, internet-basierte Entscheidungshilfe informiert die Landwirte und bietet ihnen Unterstützung, ihre Weidehaltung optimal auszurichten.

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Draufsicht auf die neue Clupea während der Fahrt

Neue CLUPEA in Dienst gestellt

Am 4. April 2012 ist die CLUPEA, das neueste deutsche Fischereiforschungsschiff, im Hafen Rostock-Marienehe seiner Bestimmung übergeben worden. Das Schiff ersetzt den 60 Jahre alten Vorgängerbau gleichen Namens. Nach einigen technischen Überarbeitungen im Anschluss an die Schiffstaufe im vergangenen Jahr ist das Schiff jetzt noch leistungsfähiger. Mit der neuen CLUPEA steht den Fischereiforschern des Thünen-Instituts ein vielseitiges Arbeitsgerät zur Verfügung, das vor allem für flache Küstengebiete konzipiert ist.

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Gewebekulturen und erste regenerierte Pflanze des Weltrekord-Stammes

Wertvolles Baummaterial bewahrt

Holz mit spezieller Maserung erzielt am Markt extrem hohe Preise, wenn es für besondere Zwecke, zum Beispiel im Geigenbau, verwendet werden kann. Für den derzeit teuersten Stamm der Welt, einen Bergahorn aus Bayern, hatten zwei Furnierunternehmen 2011 mehr als 44.000 Euro geboten. Dieser Stamm wurde jetzt in den USA aufgearbeitet (YouTube Film). Das Thünen-Institut für Forstgenetik hat von diesem Baum wie von anderen hochwertigen Bäumen Pfropflinge hergestellt und Gewebekulturen angelegt, um ihr genetisches Material für die Züchtung zu sichern.

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Karikatur 2 Milchkühe, die eine winkt und die andere trinkt gerade Milch aus der Flasche

Schulmilch im Fokus

Der Absatz von Milchgetränken in den Schulen nimmt beständig ab. Warum das so ist und welchen Einfluss der Preis dabei hat, haben das Thünen-Institut und das Max Rubner-Institut (MRI) im Rahmen des Modellvorhabens „Schulmilch im Fokus“ untersucht. Ergebnisse und Empfehlungen aus den Studienergebnissen finden sich in kurzgefasster Form in der letzten Ausgabe des Thünen-Magazins „Wissenschaft erleben“; der ausführliche Ergebnisbericht der vom Thünen-Institut bearbeiteten Projektteile ist jetzt erschienen und online abrufbar.

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zum Ergebnisbericht des Thünen-Instituts

Titelseite vom Thünen-Jahresbericht 2011

Jahresbericht 2011 online

Über die Aktivitäten und Leistungen des Jahres 2011 informiert das Thünen-Institut in seinem jetzt erschienenen Jahresbericht. Neben Angaben zur Struktur, den Veröffentlichungen, Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Kooperationen und Lehrtätigkeiten geben auch die 15 Fachinstitute Einblicke in ihre Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der Jahresbericht steht als PDF online zur Verfügung.

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Eine Biogasanlage und im Vordergrund steht Mais

Deutschlands Landwirtschaft 2021

Wie sich in den nächsten Jahren die Bereitstellung von Bioenergie auf die deutsche Agrarwirtschaft auswirken könnte und wie sich die Einkommen der Landwirte im untersuchten Szenario in den verschiedenen Betriebssparten entwickeln, ist Gegenstand einer jetzt vom Thünen-Institut herausgegebenen Studie. Die „vTI-Baseline 2011-2021“ stellt eine Projektion der erwarteten Entwicklungen dar und dient in erster Linie dazu, verschiedene Optionen der Agrarpolitik zu analysieren.

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Blick in den Sitzungssaal eines Bundestagsausschusses

Parlamentarier informieren sich über Bundeswaldinventur

Der Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat sich in seiner März-Sitzung über die aktuell durchgeführte dritte Bundeswaldinventur informiert.  Dazu hat Dr. Thomas Riedel vom Thünen-Institut für Waldökologie und Waldinventuren den Abgeordneten einen Überblick gegeben und ihre zahlreichen Fragen beantwortet.  Im Fokus standen dabei methodische Aspekte, die Qualitätssicherung, europäische Harmonisierungs-Prozesse und die erstmalige Aufnahme des Erhaltungszustandes von Waldlebensräumen gemäß den FFH-Richtlinien.

zur Bundeswaldinventur

Blick aufs Meer mit Himmel und dort ist das Zeichen für Radioaktivität

Ein Jahr nach Fukushima: Die Situation im Pazifik

Ein starkes Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami führte am 11. März 2011 im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu einer Serie von Störfällen. In der Folge kam es zur Kernschmelze, große Mengen radioaktiver Substanzen wurden frei und gelangten unter anderem in den Pazifik. Wie stark die dort vorkommenden Fische ein Jahr nach der Katastrophe kontaminiert sind und was das für die Konsumenten bedeutet, erläutern wir auf unserer „Fragen und Antworten“-Seite.

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Blutandiol als Molekulardarstellung

Butandiol aus Agrar-Rohstoffen

2,3-Butandiol ist eine Chemikalie, die als Grundstoff für Lösemittel oder  Kunststoffe verwendet wird. In internationaler Kooperation arbeiten Chemiker des Thünen-Instituts daran, diese wichtige Substanz aus pflanzlichen Roh- und Reststoffen herzustellen. Dabei haben sie jüngst einen Durchbruch erzielt: Sie fanden bestimmte bakterielle Helfer, mit denen 2,3-Butandiol in einem Fermentationsprozess in hohen Konzentrationen gebildet wird.  Damit eröffnen sich neue Perspektiven für eine effiziente Produktion aus nachwachsenden statt aus fossilen Rohstoffen.

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Eine Hochmoor-Landschaft mit bedrohlich wirkendem Himmel

Moorschutz in Deutschland

Was bewirkt die Wiedervernässung von drainierten Moorflächen für den Klimaschutz? Lässt sich die biologische Vielfalt in Mooren auch bei landwirtschaftlicher Nutzung erhalten? Welche erfolgreichen Praxisbeispiele können Modellcharakter haben? Um diese Fragen ging es bei der Tagung „Moorschutz in Deutschland“, die das Thünen-Institut  gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf  am 27./28. Februar 2012 in Braunschweig ausrichtete.

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Krabbenkutter beim Fang in der Nordsee

Hoher Garnelenbestand in der Nordsee

Nordseegarnelen, auch Krabben oder Granat genannt, sind derzeit besonders zahlreich. Das haben aktuelle Untersuchungen des Thünen-Instituts für Seefischerei ergeben. Alljährlich im Januar ermitteln Wissenschaftler des Instituts mit dem Forschungsschiff SOLEA die Verteilung der Garnelen (Crangon crangon) in den Küstengebieten der Nordsee und der Deutschen Bucht. Die jetzigen Ergebnisse lassen auf gute Frühjahrsfänge der Krabbenfischerei schließen.

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Die Walther Herwig III fährt in die Gischt hinein

Mit Netz und Kamera den Kabeljau einfangen

Am Sonntag, dem 29. Januar um 9:45 und 19:30 Uhr zeigte der ARD Digitalsender "EinsFestival" die halbstündige Reportage „Die Fischfahnder“.  Dafür begleitete ein Kamerateam die Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei auf einer Forschungsfahrt der „Walther Herwig III“ in die Nordsee. Über das Leben und die Arbeit an Bord sowie über die wissenschaftlichen Hintergründe geben Filmemacherin Antje Boehmert und die Wissenschaftler Gerd Wegner und Matthias Kloppmann in zwei Interviews Auskunft.

Interview mit Antje Boehmert

Interview mit Gerd Wegner und Matthias Kloppmann

Gummistiefel auf Planken am Rande eines Moores

Moorschutz ist Klimaschutz

Drainierte Moore sind „Hotspots“ für Treibhausgase:  Berechnungen des Thünen-Instituts zufolge emittieren sie rund 40 % der in Deutschland durch Landwirtschaft und Landnutzung verursachten klimaschädlichen Gase. Dabei nehmen Moore nur 8 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein.  Welche Rolle spielen die Moore im Klimageschehen? Und wie lässt sich eine Moornutzung klimaverträglicher gestalten?  Darum geht es in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins „ForschungsReport“.

zum Artikel im ForschungsReport 2/2011  (pdf des Beitrags)

Das Logo zum Jahr der Wälder 2011 - ein symbolisierter Baum mit Mensch, Tier, Wetter, Arzenei, Haus, Obst und Blätter

Unser Waldkulturerbe

2011 war das Internationale Jahr der Wälder. Damit würdigten die Vereinten Nationen die vielfältigen Eigenschaften des Waldes als artenreiches Biotop, als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz, als Erholungsraum und Klimaschützer. Das Thünen-Institut hatte für das Waldjahr unter anderem eine eigene Website mit Informationen und attraktiven Fotos eingerichtet.

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