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Walther Herwig III, 348. Reise

Dauer der Reise
7. Oktober bis 26. November 2011


Fahrtgebiet

Nordsee und Nordwest-Atlantik

Ein aktueller Fahrtbericht direkt vom Forschungsschiff informiert Sie über den Fortgang der Reise.


Zweck der Reise

Das Forschungsprogramm der 348. Reise besteht aus zwei Abschnitten: Zunächst wird in der Nordsee der Geräteträger TRIAXUS erprobt. Der anschließende Hauptteil der Reise widmet sich fischereibiologischen Untersuchungen zur Dynamik der grönländischen Kabeljau- und Rotbarschbestände sowie anderer ökologisch wichtiger Grundfischarten. Diese Ergebnisse sind notwendig für die Entwicklung von verbesserten Management- und Nutzungsstrategien. Hydroakustische Messungen sollen die Repräsentativität der Untersuchungen für einige Arten erweitern. Parallel dazu werden Planktonbeprobungen sowie ozeanographische Messungen an den Fischereipositionen und an internationalen Standardpositionen durchgeführt. Auf dem Fahrtabschnitt vor Ostgrönland bis zum Hafen Qaqortoq stehen zusätzlich vogelkundliche Untersuchungen auf dem Programm.

Die diesjährige Reise ist die 30. Forschungsfahrt der Walther Herwig III bzw. des Vorgängerschiffs in dieses Gebiet mit dem jeweils gleichen Fang- und Probenahmeschema. Die zugrunde liegende Forschung ist jedoch noch älter – seit 1963 betreibt die Bundesrepublik Deutschland Fischereiforschung in grönländischen Gewässern.


Wissenschaftlicher Fahrleiter

Dr. Heino Fock, Institut für Seefischerei

 

Skizze der Südspitze Grönlands mit eingezeichneten Stata-Punkten
Seit 1982 wird die West- und Ostküste von Grönland jährlich nach einem standardisierten Fangprogramm beprobt. Das Untersuchungsgebiet ist in 14 Strata unterteilt. Die jeweils erste Nummer der Strata-Bezeichnungen gibt die geografische Lage an, die zweite Nummer die Fangtiefe (1 = 0-200 Meter; 2 = 201-400 Meter)