Fischereiforschungsschiff „Clupea“
Einsatzgebiete
Die „Clupea“ arbeitet vorwiegend in den Gebieten der Küstenfischerei der südwestlichen Ostsee, kann aber auch in der Nordsee eingesetzt werden. Schwimm- und Bodenschleppnetze, Stellnetze und Langleinen, fischereibiologische und Planktonnetze sowie ozeanographische Sonden kommen zum Einsatz.
Die "Clupea" ist das neuste der drei deutschen Fischereiforschungsschiffe. Am 16. September 2011 auf der Fassmer-Werft in Berne getauft, ersetzt sie den bisherigen Forschungskutter gleichen Namens. Dieser wurde 1949 für die DDR-Küstenfischerei gebaut und diente ab 1983 als Forschungskutter. Nach einigen noch notwendig gewordenen Optimierungsarbeiten steht die neue „Clupea“ dem Thünen-Institut seit April 2012 zur Verfügung. Zunächst stehen Vergleichs- und Kalibrierungsfahrten beider Schiffe an, um die Kontinuität der Fangdaten und Forschungsergebnisse zu gewährleisten.
Die neue, hochmoderne Clupea ist mit 28,80 Metern Länge deutlich größer als das alte Schiff, zeichnet sich aber durch einen geringen Tiefgang von 2,30 Metern aus – unabdingbar, um in den flachen Küstengewässern operieren zu können.
| Technische Daten | |
| Schiffstyp | Heckfänger mit 3-Kurrleinen-Twintrawltechnologie |
| Länge über alles | 28,80 m |
| Breite über alles | 7,70 m |
| Tiefgang (maximal) | 2,30 m |
| Motorenleistung | 478 kW |
| Geschwindigkeit (maximal) | 11 kn |
| Besatzung | 5 + 1 Personen |
| Wissenschaft | 4 Personen |
| Wissenschaftliche Räume | 2 Labore |
| Bauwerft | Fassmer-Werft, Berne |
| Indienststellung | 2012 |
| Heimathafen | Rostock |
| Rufzeichen | DBFM |
| Reisedauer | Tagesfahrten und Fahrten bis zu 5 Tagen |
| Seetage pro Jahr | um 290 |

