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PDF zur Studie

Aktivitäten von nichtlandwirtschaftlichen und überregional ausgerichteten Investoren auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt in Deutschland – Endbericht

Landbauforschung Sonderheft 352
(PDF; nicht barrierefrei; 3,2 MB)

Workshop

Am 27.10.2011 wurde im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin auf einem Workshop die Studie vorgestellt.

Hier finden Sie das Programm (nicht barrierefrei; 617 KB) und die Präsentation der Studienergebnisse (nicht barrierefrei; 3,7 MB).

Nichtlandwirtschaftliche Investoren auf dem Bodenmarkt

Studie untersucht Struktur und Ziele der „Investoren“

Ein  Rapsfeld mit angrenzendem bearbeitetm Feld. Im Hintergrund ein Wald.

Seit 2007 sind die Kauf- und Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen in Deutschland stark angestiegen. Diese Preissteigerungen werden in der öffentlichen Diskussion vielfach mit nichtlandwirtschaftlichen und überregional aktiven Investoren in Zusammenhang gebracht, und deren Aktivitäten werden meistens kritisch kommentiert. Das BMELV hat die vTI-Institute für Ländliche Räume und für Betriebswirtschaft beauftragt, eine Bestandsaufnahme zu derartigen Investoren auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt in Deutschland und deren Auswirkungen zu erstellen.

Da statistische Daten zum Bodenmarkt keine Informationen über nichtlandwirtschaftliche Investoren enthalten, basiert die Studie hauptsächlich auf vier regionalen Fallstudien und Expertengesprächen mit überregional zuständigen Institutionen. Schwerpunkt der Untersuchung sind die neuen Bundesländer, wo die Bodenmobilität und die Preisdynamik besonders groß sind. Schon die Abgrenzung der Gruppe der „Investoren“ ist angesichts ihrer Heterogenität schwierig. Vor Ort werden darunter zum Beispiel auch regionsfremde Investoren verstanden, die bereits zu Beginn der 1990er Jahre einen Betrieb gekauft haben und diesen selbst oder durch einen Verwalter bewirtschaften. Neben diesem, in den ostdeutschen Fallregionen sehr häufig angetroffenen Investorentyp gibt es viele Nichtlandwirte, die Boden in kleinerem Umfang als wertbeständige Anlage kaufen und an Landwirte verpachten. Zahlenmäßig relativ klein ist dagegen die Zahl der Investoren, die ganze Betriebe in verschiedenen Regionen kaufen und zentral managen. Bei diesen überregional agierenden Investoren fällt auf, dass sie ihre Betriebe stark auf Energieerzeugung ausrichten. Über Beteiligungen an Unternehmen, die indirekt zu Flächenbesitz und -eigentum führen, liegen kaum Erkenntnisse vor.

Hinsichtlich der Auswirkungen der untersuchten „Investoren“ auf Produktion, Beschäftigung, Agrarstruktur und die regionale Entwicklung fallen die Beurteilungen vor Ort – je nach Interessenlage der Befragten – sehr unterschiedlich aus, so dass eine differenzierende Betrachtung erforderlich ist.


zur Studie (PDF, 3,2 MB)

Blick über grüne Felder