Waldinventuren und forstliches Umweltmonitoring
Die Wälder in Deutschland bedecken mit 11 Mio. Hektar Fläche etwa 31% der Landoberfläche. Mit durchschnittlich 330 m³ Holzvorrat pro Hektar gehören die deutschen Waldbestände zu den vorratsreichsten Wäldern in Europa und sind die wichtigste Rohstoffquelle für die deutsche Holzindustrie. Sie sind im Kampf gegen den Klimawandel wichtig, denn Wälder können jährlich bis zu 7,5% der Treibhausgasemissionen in Deutschland binden.
Luftverunreinigungen, die zu einem Eintrag von Säuren und Schwermetallen sowie zu einem Stickstoffüberschuss in Wäldern führen, sind weiterhin ein Problem und müssen in ihrer Wirkung zusammen mit dem Einfluss des Klimawandels beobachtet werden. All diese Informationen werden in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern im Rahmen der Bundeswaldinventur, der Bodenzustandserhebung im Wald, der Waldzustandserhebung, dem intensiven Waldmonitoring (UNECE/EU-Level-II) und dem Treibhausgasmonitoring im Institut zusammengeführt und deutschlandweit ausgewertet.
