Aktuelles

Deutschlands Wälder gehen online
Wo kann in Deutschland welcher Wald wachsen? Nicht alle Standorte und Gebiete sind für die einzelnen Baumarten gleich gut geeignet. Wälder im Gebirge sehen anders aus als an der Küste oder im Tiefland. Das Thünen-Institut für Waldökologie und Waldinventuren und der Arbeitskreis „Standortskartierung“ haben einen deutschlandweiten Geodatensatz zu den waldökologischen Naturräumen erstellt, der online verfügbar ist – ein wichtiges Werkzeug, um viele Fragen zur Waldökologie und Waldbewirtschaftung zu beantworten.

Tree Rings in Archaeology, Climatology and Ecology (TRACE) 2012
TRACE 2012-Konferenz vom 9. bis 12. Mai 2012
Die TRACE-Tagung im Jahr 2012 wird gemeinschaftlich vom Geoforschungszentrum Potsdam, dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin und dem vTI-Institut für Waldökologie und Waldinventuren in Eberswalde organisiert. Die jährliche TRACE-Konferenz ist die wissenschaftliche Tagung der Gesellschaft für Jahrringforschung. Die Teilnehmer-Registrierung mit Icebreaker findet am Mittwochabend, dem 9. Mai statt.

Girls'- und Boys' Day in Eberswalde
Zum diesjährigen „Kids’ Day“ am 26.04.2012 waren 2 Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren zu Besuch in unserem Institut. Die Zwei haben uns bei einem Projekt des Treibhausgasmonitorings tatkräftig unterstützt. Mit ihrer Hilfe wurde eine ca. 30-jährige Kiefer im Wald umgezogen, um Daten über das Verhältnis von ober- und unterirdischer Biomasse erheben zu können.
Engagiert wurde gegraben, gezogen und gemessen. Nachdem die Baumwurzel vom Stamm abgetrennt wurde, wurde sie zum Institut gebracht. Im Wald haben wir noch eine Biberburg besichtigt, hier hatte der Biber zudem einen Damm errichtet, um das Wasser anzustauen.
Nach einer Stärkung in der Mensa wurde die Wurzel von den Kindern am Institut gesäubert, gewogen und zum Trocknen vorbereitet.
Der Tag an der frischen Luft tat allen Beteiligten gut und ganz nebenbei wurden Fragen zum Wald, zu unserer Arbeit und zum Institut beantwortet.

Kohlenstoffspeicherung in Waldökosystemen
Im Rahmen der BZE II wird der Beitrag von Waldökosystemen auf die Kohlenstoffspeicherung untersucht. Die durchgeführte Auswertung der bereits vorhandenen Daten der BZE I und BZE II deutet darauf hin, dass besonders sandige Böden mit geringen Kohlenstoffgehalten, die nur geringe Mengen Kohlenstoff speichern, als Senke fungieren. Warum dies so ist, soll das aktuell laufende Projekt "Harmonisierte Erhebung zur Kohlenstoffhochrechnung an ausgewählten BZE-Standorten" klären.

2011 hat die dritte Bundeswaldinventur begonnen
Rund ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Welche Altersstruktur und Artenzusammensetzung haben die Wälder? Wie viel Holzrohstoff können sie nachhaltig liefern? Wie viel Kohlenstoff ist in den Bäumen und im Totholz gespeichert? Die Bundeswaldinventur (BWI) gibt umfassend Auskunft über die großräumigen Waldverhältnisse und deren Entwicklung.
Seit dem Frühjahr 2011 sind bis zu 60 Inventurtrupps unterwegs. Die Erhebungen werden bis Ende 2012 dauern, 2013 werden die Daten überprüft und komplettiert. Für 2014 ist die Auswertung und Analyse der Ergebnisse vorgesehen.
Hier gehts zum Interview mit Petra Hennig zur BWI in "Wissenschaft erleben 2/2011"
Service

Stellenangebote
Hier finden Sie die aktuellen Stellenangebote am Institut für Waldökologie und Waldinventuren.


