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Forschungsbereich

 

 

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Veröffentlichungen

  • Ist der Tropenwald noch
    zu retten? Die Zerstörung
    der letzten Tropenwälder 
    heizt das Klima auf.
  • Combined biomass inventory
    in the scope of REDD (Reducing
    Emissions from Deforestation 
    and Forest Degradation).
  • Development of a holistic
    methodology for implementing
    a REDD-Scheme at the 
    example of Madagascar.
  • Case studies on measuring
    and assessing forest
    degradation: monitoring
    degradation in the scope
    of REDD.
  • Reduced emissions from
    deforestation and 
    mitigation strategy on
    a critical track
  • Einsatz von Fernerkundung
    zur Erfassung der Entwaldung -
    Pilotstudie Madagaskar: 
    Vermiedene Entwaldung als
    Klimaschutzoption. 

 

 

Klimawandel und Wald


Reducing emissions from deforestation and forest degradation (REDD) - Qualitative und quantitative Erfassung von Veränderungen tropischer Wälder   

 

Beschreibung / Ziel: 

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Das Motto „Forests For People – Wälder für Menschen“ soll
die Abhängigkeit der Menschen von Wäldern und die Verantwortung für
die nachhaltige Entwicklung, Bewirtschaftung, und den Schutz der Wälder
dieser Erde verstärkt ins öffentliche Interesse stellen. Die Bedeutung dieser Verantwortung wird klar, wenn man sieht, dass laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) nach
wie vor jährlich etwa 15 Millionen Hektar Tropenwald zerstört werden. Trotz
vieler Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft, im Rahmen
der forst- und umweltpolitischen Verhandlungen der Zerstörung der Tropenwälder entgegenzuwirken, sind bisher nur wenige Erfolge zu verzeichnen. Seit den Klimaverhandlungen 2007 auf Bali wird REDD als Schutzmechanismus für Tropenwälder verhandelt. Die Idee von REDD ist, dem in den Wäldern gespeicherten Kohlenstoff einen Geldwert beizumessen und somit den Erhalt und Schutz von Wäldern in wirtschaftliche Entscheidungsprozesse einzubinden. So einfach die Idee und das Ziel von REDD auch erscheinen – die methodische Umsetzung sowie der Aufbau von finanziellen Ressourcen stellen eine große Herausforderung sowohl für die Wissenschaft als auch für die internationale 
Staatengemeinschaft dar. Zentrale Fragen sind:

  • Wie lässt sich ermitteln, ob und wie stark die Entwaldung oder Walddegradierung gegenüber einem vereinbarten nationalen 
    Referenzwert vermindert worden ist? 
  • Aus welchen Gründen und in welcher Form werden Ressourcen des 
    Waldes genutzt, und welches Ausmaß nimmt diese Nutzung regional an?

Um diese Fragen zu beantworten, wurde das vTI vom Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beauftragt, methodische Grundlagen zur Umsetzung des REDD-Mechanismus zu erarbeiten.  

Wissenschaftler: 

Thomas Baldauf, Aziza Rqibate, Jörn Struwe