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Innovative Praktiken und Technologien für die Entwicklung einer nachhaltiger Aquakultur im Ostseeraum (AQUABEST)

EU-Projekt

Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung stagnierte die Aquakulturproduktion in den EU-Gewässern der Ostsee in den letzten Jahren bei etwa 100.000 t. Es besteht weitgehend Konsens, dass die Aquakultur ein großes Potential für die menschliche Ernährung insbesondere vor dem Hintergrund stagnierender Wildfänge besitzt. Im Fokus steht dabei eine nachhaltige Produktionsweise. Das Projekt AQUABEST als Folgeprojekt des Leuchtturm-Projektes BESTAQ ist das erste ostseeweite Konsortium von Regierungen, Produzenten, Forschern und Interessensvertretern, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine gemeinsame Strategie für die nachhaltige Produktion von Aquakulturprodukten in der Region zu entwickeln. Zu diesem Zweck sollen innovative Praktiken und Technologien entwickelt und getestet werden, sowie eine Aquakulturvision, die von den Betroffenen akzeptiert werden kann, erarbeitet werden.

AQUABEST nimmt die folgenden vier spezifischen Probleme in den Fokus und bemüht sich um Lösungen:

1) Aquakultur benötigt Nährstoffe aus dem Wasser und trägt vielfach gleichzeitig zur Eutrophierung dieser Gewässer bei.

2) Aktuelles Wissen über marine Raumplanung ist bisher noch nicht hinreichend zu den Ostseeanrainern durchgedrungen. Damit wurde Aquakultur bisher auch noch nicht in Offshore-Bereichen, die möglicherweise weniger anfällig für Umweltprobleme, Nutzungskonkurrenzen und Konflikte sind, betrieben.

3) Die Möglichkeiten von Kreislauffarmen sind bisher nicht hinreichend beurteilt worden. Zudem ist die Technologie noch nicht in alle Ostseeregionen hinreichend durchgedrungen.

4) Bestehende Lizenzsysteme geben keine Anreize zur Nutzung von ökoeffizienten Technologien und Verfahren.

Die wesentlichen Ergebnisse von AQUABEST sollen sein:

1) Demonstration, dass Aquakultur im Ostseeraum in Form eines nährstoffneutralen Nahrungsproduktionssystems möglich ist.

2) Demonstration, dass Methoden der marinen Raumplanung angewandt werden können, um eine nachhaltige Aquakultur in Bezug auf die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.

3) Demonstration, dass neue Kreislaufanlagen-Technologien entwickelt und in spezifische Regionen des Ostseeraums übertragen werden können.

4) Erstellung eines einvernehmlichen Vorschlags für ein ökoeffizientes Lizensierungssystems, dass Anreize für neue Investitionen und Gründungen im Bereich der Aquakultur setzt.

AQUABEST besteht aus Akteuren des Aquakultur-Sektors und umfasst 14 Partner aus 8 Ländern. Dazu gesellen sich etwa 15 begleitende Partner aus der Verwaltung, Regierungen, Forschungsinstituten, Produzentenorganisationen und NGOs. Interessierte sind jederzeit zur Mitarbeit eingeladen.

Wissenschaftler

Ebeling

Weitere Informationen


EU-Projekt: Innovative Praktiken und Technologien für die Entwicklung einer nachhaltiger Aquakultur im Ostseeraum (AQUABEST; Übersetzung)

Institut:

Institut für Seefischerei (SF)

Beschreibung / Ziel (dt.):

Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung stagnierte die Aquakulturproduktion in den EU-Gewässern der Ostsee in den letzten Jahren bei etwa 100.000 t. Es besteht weitgehend Konsens, dass die Aquakultur ein großes Potential für die menschliche Ernährung insbesondere vor dem Hintergrund stagnierender Wildfänge besitzt. Im Fokus steht dabei eine nachhaltige Produktionsweise. Das Projekt AQUABEST als Folgeprojekt des Leuchtturm-Projektes BESTAQ ist das erste ostseeweite Konsortium von Regierungen, Produzenten, Forschern und Interessensvertretern, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine gemeinsame Strategie für die nachhaltige Produktion von Aquakulturprodukten in der Region zu entwickeln. Zu diesem Zweck sollen innovative Praktiken und Technologien entwickelt und getestet werden, sowie eine Aquakulturvision, die von den Betroffenen akzeptiert werden kann, erarbeitet werden. AQUABEST nimmt die folgenden 4 spezifischen Probleme in den Fokus und bemüht sich um Lösungen: 1) Aquakultur benötigt Nährstoffe aus dem Wasser und trägt vielfach gleichzeitig zur Eutrophierung dieser Gewässer bei. 2) Aktuelles Wissen über marine Raumplanung ist bisher noch nicht hinreichend zu den Ostseeanrainern durchgedrungen. Damit wurde Aquakultur bisher auch noch nicht in Offshore-Bereichen, die möglicherweise weniger anfällig für Umweltprobleme, Nutzungskonkurrenzen und Konflikte sind, betrieben. 3) Die Möglichkeiten von Kreislauffarmen sind bisher nicht hinreichend beurteilt worden. Zudem ist die Technologie noch nicht in alle Ostseeregionen hinreichend durchgedrungen. 4) Bestehende Lizenzsysteme geben keine Anreize zur Nutzung von ökoeffizienten Technologien und Verfahren. Die wesentlichen Ergebnisse von AQUABEST sollen sein: 1) Demonstration, dass Aquakultur im Ostseeraum in Form eines nährstoffneutralen Nahrungsproduktionssystems möglich ist. 2) Demonstration, dass Methoden der marinen Raumplanung angewandt werden können, um eine nachhaltige Aquakultur in Bezug auf die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. 3) Demonstration, dass neue Kreislaufanlagen-Technologien entwickelt und in spezifische Regionen des Ostseeraums übertragen werden können. 4) Erstellung eines einvernehmlichen Vorschlags für ein ökoeffizientes Lizensierungssystems, dass Anreize für neue Investitionen und Gründungen im Bereich der Aquakultur setzt. AQUABEST besteht aus Akteuren des Aquakultur-Sektors und umfasst 14 Partner aus 8 Ländern. Dazu gesellen sich etwa 15 begleitende Partner aus der Verwaltung, Regierungen, Forschungsinstituten, Produzentenorganisationen und NGOs. Interessierte sind jederzeit zur Mitarbeit eingeladen.

Ergebnis (dt.)

noch nicht vorliegend

Wissenschaftler

Ebeling, Michael

Mitwirkende Institutionen

Finnish Game and Fisheries Research Institute (Leadpartner) University of Helsinki, Faculty of Law The Government of Åland: Section Fisheries, Section Environment Regional Council of Jämtland Swedish University of Agricultural Sciences Swedish Board of Agriculture Polish Trout Breeders Association Institute of Food Safety, Animal Health and Environment Belarusian State Agricultural Academy Technical University of Denmark, DTU Aqua The Danish Aquaculture Organization Society/ Association for marine aquaculture Ltd Johann Heinrich von Thünen Institute, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fishery (vTI) University of Tartu

Bezug: BMELV-Forschungsplan 2008

Die Forschungsaktivität leistet

Hauptbeitrag zur Hauptaufgabe

2.6: Weiterentwicklung von umweltverträglichen, sozialgerechten und wirtschaftlich tragfähigen Produktions- sowie Lagerungs-, Be- und Verarbeitungsverfahren der Erzeugnisse der Land-, Gartenbau-, Forstwirtschaft und Fischerei

Nebenbeiträge für Hauptaufgaben:

  • 2.18: Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Strategien zur Verbesserung der Produktionsverfahren auch hinsichtlich veränderter Klimabedingungen bzw. Schonung von Bodenressourcen für die gute landwirtschaftliche Praxis im konventionellen Agrarbereich, im Ökolandbau und in der Aquakultur
  • 3.7: Analysen und Projektionen des Wandels in der Nutzung aquatischer Systeme. Bewertung von Flächennutzungskonflikten und von deren Rückwirkung auf Fischereistandorte

Beginn: 11 / 2011

Ende: 7 / 2014

Daueraufgabe: Nein

Status: laufend

Es handelt sich um ein Drittmittelprojekt!

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