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Kontakt

Institut für Ostseefischerei

Institutsleitung:
PD Dr. habil. Cornelius Hammer

Stellvertretende Institutsleitung:
Dr. Christopher Zimmermann

Sekretariat:
Waltraud Kleinfeldt
Alter Hafen Süd 2
18069 Rostock

Telefon: +49 (0) 381 - 8116 102
Fax: +49 (0) 381 - 8116 199
E-Mail: osf@we dont want spamvti.bund.de

Anfahrt: Übersicht [PDF], Google

Raumordnung

Marine Schutzgebiete

Die Einrichtung von Schutzgebieten auf dem Meer soll der Erhaltung besonders gefährdeter Arten, wie z. B. Seevögel, sowie verschiedener Lebensraumtypen, wie z. B. Riffen dienen. In Deutschland wurden bei der Umsetzung der zuständigen EU-Habitatrichtlinie (FFH) auch Schutzgebiete in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) ausgewiesen, für deren Umsetzung das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zuständig sind. Die AWZ umfasst jene Gebiete, die von der 12-sm Zone bis zur angrenzenden AWZ anderer EU-Mitgliedsstaaten reicht. Für die Gebiete innerhalb der 12-sm Zone sind die einzelnen Bundesländer zuständig.

Das vTI-OSF beteiligt sich im Auftrag des BMELV zusammen mit dem BfN an der Erarbeitung von Vorschlägen für Maßnahmen, die die Fischerei in den FFH-Gebieten der AWZ betreffen. Hier gilt es, eine vernünftige Balance zu finden zwischen dem notwendigen Schutz der Meeresumwelt und den berechtigten Interessen einer nachhaltig durchgeführten Meeresfischerei.

von Dr. Christian von Dorrien

Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie

 

Mit der 2008 in Kraft getretenen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) möchte die EU einen “Guten Umweltzustand” für ihre Meere bis 2020 erreichen. Für die Umsetzung der MSRL sind die einzelnen Mitgliedsstaaten verantwortlich, die ihre Maßnahmen aber im Rahmen bereits bestehender Meeresschutzabkommen (wie das für die Ostsee geltende HELCOM-Abkommen) untereinander abstimmen müssen.

Das vTI-OSF bringt für die Umsetzung der MSRL seine langjährigen Datenserien und Expertise ein. Zu den Forschungsarbeiten zählt dabei vor allem die Analyse von Daten zu Fischerei und Fischgemeinschaften sowie möglicher Einflüsse der Meeresfischerei auf marine Lebensräume. Außerdem beteiligen sich Wissenschaftler des vTI-OSF, in Zusammenarbeit mit den anderen Fischerei-Instituten des vTI an der Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Bewertungssystemen. Die Kenntnisse des vTI-OSF werden auch in die Erarbeitung von Maßnahmenprogrammen- und Monitoringkonzepten eingebracht.

von Dr. Christian von Dorrien

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