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Fänge der Freizeitfischerei

Die Mehrheit der Dorschfänge aus der Freizeitfischerei in der Ostsee (SD 22 + 24) stammen von Anglern. Dabei werden zirka 85% der Dorschfänge von Boot- und Kutteranglern getätigt. Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über die Verteilung der Angelmethoden und ihren Anteil an den Dorschanlandungen.

Verteilung der Angelmethoden

Basierend auf den Freizeitfischerei-Survey-Daten und der verwendeten Abschätzungsmethode variierten die jährlichen Deutschen Dorschfänge in der Ostsee (SD 22 + 24) zwischen 1907 t in 2007 und 2766 t in 2005, basierend auf exakten Daten von Fangtagebüchern. Unter Verwendung von Aufwandsdaten basierend auf erinnerten Informationen von Anglern variierten die jährlichen Fänge zwischen 2940 t in 2007 und 4482 t in 2005.

Dorschfänge (t) in der deutschen Freizeit-/kommerziellen Fischerei 2004 - 2009 (SD 22 -24)

* Die jährlichen Anlandungen (t) in den Jahren 2004 – 2006 wurden mittels der Durchschnittsgewichte von kommerziell gefangenen Dorsch in SD 22 + 24 und der Längenverteilung von Anlandungen der Freizeitfischerei unter Verwendung einer Standard Längen-Gewichts Verteilung ermittelt. Seit 2007 basieren die Berechnungen auf den erhobenen Längenverteilungen von Anlandungen der Freizeitfischerei und den Längen-Gewichts Verteilungen aus der deutschen kommerziellen Fischerei (von der aktiven kommerziellen Fischerei für Boot, Kutter und Trolling & von der passiven kommerziellen Fischerei für Brandungs- und Watangeln).