Agrarhandelspolitik und Welternährung
Die deutsche und europäische Landwirtschaft ist durch den internationalen Handel in die Weltmärkte eingebunden. Mit Handelsabkommen zwischen einzelnen Staaten oder Regionen und durch die WTO-Verhandlungsrunden werden Regeln aufgestellt. Das beinflusst die Landwirtschaft und die gesamte Volkswirtschaft. Dies versuchen wir zu ermitteln und zu analysieren.
Wir gewinnen hierbei Kenntnisse aus den beobachteten Zusammenhängen des Angebots an Agrargütern, der Nachfrage nach Nahrungsmitteln, des internationalen Agrarhandels und der Preisbildung an den Weltagrarmärkten. Diese Kenntnisse erweitern wir durch modellgestützte Analysen. Hierbei werden die Wirkungen von veränderten agrarhandelspolitischen Rahmenbedingungen abgeschätzt. Beispielsweise suchen wir in diesem Arbeitsgebiet Antworten auf folgende Fragen: Wie verändern sich die Export und die Importe der EU bei einer Umsetzung der WTO-Vorschläge? Welche Wirkung hat ein bilaterales Freihandelsabkommen auf die landwirtschaftliche Produktion in der EU und auf ihre Handelspartner? Welche Auswirkungen die EU-Agrarpolitik auf die Welternährungssituation hat, ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Arbeitsgebietes.
Für unsere Analysen nutzen wir Informationsquellen verschiedener internationaler Institutionen wie UN, WTO, FAO, OECD, USDA.
Unsere Forschungsschwerpunkte:
- Analyse weltweiter Handelsverflechtungen
- Auswirkungen von bilateralen, regionalen und multilateralen Handelsabkommen
- Weiterentwicklung von Protektionsmaßen
- Entwicklungen der Welternährungssituation
- Auswirkungen der Konkurrenz zwischen nachwachsenden Rohstoffen und Nahrungsmitteln auf die Welternährung
