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Institut für Ländliche Räume

Dorf mit Schweinestall

Wir untersuchen vielfältige Herausforderungen, vor denen ländliche Räume in Deutschland und der EU stehen, aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Methoden. Unsere Leitfragen sind:

  • Welche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen begünstigen, welche hemmen eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume?
  • Welche Wechselwirkungen sind dabei zwischen Landwirtschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zu berücksichtigen?
  • Wie kann die Politik einen geeigneten Rahmen setzen, um Potenziale in ländlichen Räumen zu mobilisieren?
  • Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Formen und Intensitäten der Landnutzung auf natürliche Ressourcen, und wie können Nutzungskonflikte gelöst werden?

Wir führen rückschauende Analysen, vorausschauende modellgestützte Politikfolgeabschätzungen und empirische Erhebungen durch und setzen raumbezogene Informationstechniken ein. Als Teil der Ressortforschung des BMELV stellen wir Entscheidungshilfen für die Politik zur Entwicklung ländlicher Räume bereit, zeigen Perspektiven auf und tragen zum wissenschaftlichen Fortschritt bei.

       

Aktuelles

Ländliche Entwicklungspolitik ab 2014. Eine Bewertung der Verordnungsvorschläge der Europäischen Kommission vom Oktober 2011
        

Foto einer alten Brücke (Hasebrücke)
Ländliche Entwicklung nach 2014 - Quo vadis?

Im Oktober 2011 hat die Europäische Kommission ihre Legislativvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die Strukturpolitik für die Finanzperiode 2014 bis 2020 veröffentlicht. Der vorliegende Arbeitsbericht gibt einen Überblick über die relevanten Verordnungsentwürfe und eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen auf die ländlichen Entwicklungsprogramme 2014 bis 2020 in Deutschland. Die Verordnungsentwürfe zeigen eine stärkere Orientierung der Förderpolitiken an der Europa-2020-Strategie. Der vorgesehene Gemeinsame Strategische Rahmen und die fondsübergreifenden Partnerschaftsvereinbarungen sollen zu einer größeren Kohärenz zwischen dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und den Strukturfonds führen. Im Bereich der GAP kommt es zu einer weniger klaren Trennung von 1. und 2. Säule. Das Maßnahmenspektrum der 2. Säule bleibt den Entwürfen zufolge weitgehend unverändert. Da nur noch für zwei Maßnahmenbereiche (Klima und LEADER) Budgetvorgaben gemacht werden, erhalten die Mitgliedstaaten bzw. in Deutschland die Bundesländer mehr Freiheitsgrade bei der Gestaltung ihrer ländlichen Entwicklungsprogramme. Die vorgesehene Differenzierung der Kofinanzierungssätze lässt keine Orientierung am „europäischen Mehrwert“ bzw. dem räumlichen Nutzerkreis öffentlicher Güter und keine Fokussierung auf Problemregionen erkennen. Trotz des Ziels der Vereinfachung der GAP ist von einem steigenden Verwaltungsaufwand auszugehen.

Download (nicht barrierefrei; 1,8 MB)

    

Steigende Bedeutung nichtlandwirtschaftlicher Investoren auf dem Bodenmarkt?

 

Foto zur Studie Bodenmarkt

Die starken Preissteigerungen der letzten Jahre bei landwirtschaftlichen Flächen werden, vor allem in den neuen Bundesländern, oft mit nichtlandwirtschaftlichen Investoren verknüpft. Eine Studie des Thünen-Instituts (vTI) hat ergeben, dass die Gruppe der nichtlandwirtschaftlichen Investoren sehr heterogen ist und von großen Investoren mit überregional organisierter Bewirtschaftung bis zu Kleinanlegern mit Verpachtung reicht. Deren Auswirkungen auf die Bodenpreise sind entsprechend differenziert zu beurteilen.

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Am 27.10.2011 fand im BMELV in Berlin ein Workshop zur Vorstellung der Studie statt. Hier finden Sie das Programm (nicht barrierefrei; 617 KB) und die Präsentation der Studie (nicht barrierefrei; 3,7 MB).

        

Hohe Ehrung für vTI-Wissenschaftler
       

Heinrich Becker - Max-Eyth-Denkmünze

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat Dr. Heinrich Becker, Wissenschaftler am vTI-Institut  für Ländliche Räume, die Max-Eyth-Denkmünze verliehen. Sie würdigt damit seine besonderen Verdienste  um die Förderung der ländlichen Räume und sein Engagement in der DLG.

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