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Die Stauseeholz-Fotos wurden zur Verfügung gestellt von

F.W. Barth & Co.

Das Holz aus dem Wasser

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Das Geheimnis aus dem Brokopondomeer

Eigenschaften von Stauseehölzern

Im internationalen Holzhandel hat seit den letzten Jahren ein neues Sortiment „Stauseeholz“ große Schlagzeilen gemacht. Durch die Entwicklung von neuen Techniken ist es möglich geworden, große Holzvorräte in Stauseen zu erschließen und zu ernten, die seit mehreren Jahrzehnten unter Sauerstoffabschluss im Wasser lagern. Im Fachhandel sind bereits erste Kontingente an Werthölzern aus dem Brokopondomeer-Stausee (Surinam) erhältlich, die mit unveränderten Holzeigenschaften beworben werden.

Dieser See wurde vor 50 Jahren aufgestaut. Mit einer Fläche von 1500 Quadratkilometern hat er etwa die dreifache Größe des Bodensees. Da vor der Flutung der Urwald nicht gerodet wurde, stehen heute nahezu 10 Millionen Kubikmeter Holz im See. Die Ernte dieses wertvollen Rohstoffreservoirs führt die kostbaren Hölzer einer langfristigen und sinnvollen Verwendung zu.

Erste praktische Erfahrungen zeigen, dass sich die Holzeigenschaften, insbesondere das Stehvermögen der Hölzer, verbessert haben, was mit einem Abbau der wuchsbedingten Spannungen im Holzgewebe erklärt wird. Um die Qualität wassergelagerter Hölzer mit wissenschaftlichen Kennwerten zu belegen, werden im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsvorhabens die Holzeigenschaften und die natürliche Dauerhaftigkeit der Holzarten Andiroba, Cumarú und Pakoeli/Bacuri untersucht. Die ausgewählten Hölzer wurden nach über 40 Jahren „Unterwasserlagerung“ aus dem Gatúnsee (Panama) und Brokopondomeer-Stausee (Surinam) „geerntet“.

 

 

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