transparent

Forschungsaktivitäten

- Holzbildung, Verkernung und       Holzverfärbung
- Holzartenbestimmung und           Herkunftsnachweis
- Biologische, chemische und         physikalische Eigenschaften        von Holz

- Dendrochronologie

Ansprechpartner

Holzbildung und Molekulare Holzartenbestimmung

Jörg Fromm

Silke Lautner

Elisabeth Magel

Holzeigenschaften und Holzqualität

Gerald Koch

Uwe Schmitt

Dendrochronologie

Dieter Eckstein

Sigrid Wrobel

Bambus und Rattan

Walter Liese

 

Highlight

Holzartenüberblick

Holzstruktur, Holzeigenschaften und Holzqualität

"Holz ist nur ein einsilbiges Wort, doch dahinter verbirgt sich eine Welt voller Schönheit und Wunder" Theodor Heuss (1884-1963)

Die biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften des nachwachsenden Rohstoffes Holz lassen sich aus dem Verständnis der Holzbildung und der daraus entstehenden Strukturmerkmale ableiten. Zwischen den verschiedenen Holzarten gibt es charakteristische strukturelle und chemische Unterschiede, die die Holzeigenschaften und damit die Holzqualität und die Verwendungsmöglichkeiten bestimmen. Natürliche Faktoren (Genetik, Umwelt, Klima) steuern die Ausprägung der verwendungsrelevanten Eigenschaften und anthropogene Einflüsse (Waldbau, Immissionen, Pathogene) modifizieren sie.

Durch biochemische, molekularbiologische und mikroskopische Untersuchungen werden die Reaktionsfolgen, die diesen Prozessen (Bildung von Holz, Kern- und Wundholz; sowie Bildung lignifizierter Gewebe) zugrunde liegen erforscht. Die Beziehungen zwischen Struktur und Eigenschaften von Holz, Rinde und Holzprodukten werden mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit untersucht. Die Ermittlung der biologischen und physikalischen Kennwerte ist Voraussetzung für die Holzverwendung und Qualitätssicherung. Beides fließt in Produktnormen ein, an deren Erarbeitung sich Mitarbeiter des Instituts beteiligen.

Das Institut verfügt über eine der größten Holzsammlungen (Xylothek) weltweit. Diese Sammlung enthält Referenzproben und dient der makroskopischen und mikroskopischen Holzartenbestimmung (Anfragen aus der Wirtschaft und Zoll) sowie der Herkunftsbestimmung im Rahmen des Artenschutzes (CITES).

Die chemische Analyse der Holzzusammensetzung liefert wichtige Informationen für die chemische (Aufschluss, Bleiche) und die mechanische Verarbeitung (Verklebung) sowie für die Abschätzung der natürlichen Dauerhaftigkeit. Die physikalische Prüfung der Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen ist Grundvoraussetzung für einen an den jeweiligen Erfordernissen angepassten Einsatz von Holzprodukten. Sie dient dem Verbraucherschutz und der nachhaltigen Holzverwendung.

zurück