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Holz im Bauwesen

Aktivitäten

- Massivholzprodukte

- Baustoffe aus Holz und          Holzwerkstoffen

- Holzbauweisen

- Sicherheitsaspekte

- Fertigungstechnologien

Ansprechpartner

Arno Frühwald

Jan Lüdtke

Martin Ohlmeyer

Sebastian Rüter

Johannes Welling

 

Holzschäden und Holzschutz

Aktivitäten

- Holzschäden durch                     Insekten und Pilze

- Physikalischer, konstruktiver       und chemischer Holzschutz

- Erarbeitung von Normen und       Prüfverfahren

- Dauerhaftigkeit von                    Holz und Holzwerkstoffen

- Technische Trocknung

- Vergütung von Holz

Ansprechpartner

Eckhard Melcher

Uwe Noldt

Olaf Schmidt

Johannes Welling

Infokarten zu holzzerstörenden Insekten

Infokarten zu holzzerstörenden Pilzen

Holz im Bauwesen

"In Summa, Holz ist der größten und nöthigsten Dinge eines in der Welt, des man bedarf und nicht entbehren kann." Martin Luther (1483-1546)

Das Expodach wird von Stämmen aus Weißtannen (Abies alba) getragen.

Im Bauwesen sind holzbasierte Baustoffe neben mineralischen Baustoffen, Glas, Kunststoffen und Metall mengen- und wertmäßig von großer Bedeutung. Ein sehr großer Anteil aller erzeugten Holzprodukte ist der Verwendung im Bauwesen zuzurechnen. Grundvoraussetzung für diese Verwendung ist ein verlässlich hohes Qualitätsniveau, welches durch nationale, vor allem aber durch harmonisierte europäische Normen beschrieben und sichergestellt wird. Die Beteiligung des Instituts an der Normungsarbeit dient der Sicherung und Ausweitung der Holzverwendung sowie dem Verbraucherschutz.

Holz kommt im Bauwesen in einer Vielzahl von verschiedenen Formen zum Einsatz. Schnittholz, das Hauptprodukt der Sägeindustrie, wird sowohl in statisch beanspruchten Systemen (Dachstuhl, Tragwerke) als auch in nicht statisch beanspruchten Systemen als Wand- und Decke- und Fassadenbekleidung, als Fußboden, als Bauhilfsstoff sowie als Dämmstoff eingesetzt. Bedingt durch die günstige Ökobilanz bietet sich durch die Ausweitung der Holzverwendung im Bauwesen ein beträchtliches Potenzial zur Senkung der CO2-Emissionen und zur langfristigen Speicherung von Kohlenstoff.

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Holzschäden und Holzschutz

Holz ist als Roh- und Werkstoff einer Vielzahl von biotischen und abiotischen Einflüssen ausgesetzt, die zu Schäden oder zu einer Beeinflussung der Qualität sowie zu negativen Auswirkungen auf das Verhalten während der Nutzung führen können. Neben Problemen mit einheimischen im Holz lebenden Insekten stellen angesichts des stetig wachsenden internationalen Warentransfers Importholzinsekten ein hohes Risiko dar. Um mögliche Risiken abzuwenden, ist ein Befallsmonitoring erforderlich sowie die Entwicklung und Erprobung der Wirksamkeit von umweltfreundlichen phytosanitären Maßnahmen. Für eine sichere Diagnose von holzschädigenden Pilzen ist die Entwicklung zeitgemäßer molekularbiologischer Methoden notwendig. Holz im konstruktiven Bereich sollte gegen den Angriff von Pilzen und Insekten durch angepasste Maßnahmen geschützt werden.

Die Trocknung von Holz ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für dimensionsstabile Holzprodukte, sondern kann auch einen gewissen Schutz vor Zerstörung durch Pilze und Insekten bieten. Dort, wo Holz widrigen Bedingungen (Wasser- oder Erdkontakt, Befallsdruck) ausgesetzt ist, müssen anderweitige Holzschutzmaßnahmen getroffen werden. Die Vergütung von Holz oder die Behandlung mit Holzschutzmitteln dient der Verbesserung der natürlichen Eigenschaften und kann zusätzliche Verwendungsbereiche für heimische Holzarten mit geringer natürlicher Dauerhaftigkeit eröffnen. Wichtige Aspekte sind die Verbesserung der Dimensionsstabilität und die Erhöhung der Dauerhaftigkeit.

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