transparent

Institut für Fischereiökologie

Sekretariat

Palmaille 9
22767 Hamburg

Telefon: +49 40 38905-290
Fax: +49 40 38905-261
E-Mail: foe@we dont want spamvti.bund.de

 

Meeresüberwachung

Das Team Hamburg-Altona

Gruppenfoto 2010

Probenahme an Bord

Video vom Planktonfang auf dem Forschungsschiff

Integrierte Überwachung der Meeresumwelt

Der Gesundheitszustand von Fischen als Komponente des marinen Ökosystems ist unser Thema. In einem integrierten Ansatz untersuchen wir dabei die Fische aus Nord- und Ostsee auf bekannte Umweltschadstoffe und ihre biologischen Wirkungen. Wir betreiben Ursachenforschung für spezifische Wirkungen am Modellsystem Zebrafisch und entwickeln neue Biomarker und Bewertungsstrategien für Nord- und Ostsee. 

 

 

Forschungsthemen
Integriertes chemisches und biologisches Effektmonitoring und der damit verbundene übergreifende Ansatz bei der Umweltbewertung ist das zentrale Thema der Euroäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (EU-MSRL). Integrierte Bewertung heißt, einzelne Parameter wie Schadstoffe, Biomarker und Fischkrankheiten aber auch die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften und den Fischereidruck in einem Ökosystemansatz gemeinsamen zu betrachten. Am Ende wird die  „Gesundheit des Ökosystems“ bewertet, um gefährdeten Regionen zu identifizieren.  Wir entwickeln Indikaroren und Bewertungstrategien für ein integriertes Monitoring unter anderem in den Projekten BEAST und MERIT-MSRL.

Wir überwachen regelmäßig die folgenden Parameter in Meeresfischen:
Schwermetalle: Blei, Cadmium, Quecksilber, Kupfer und Zink.
Organische Schadstoffe: polychlorierte Biphenyle (PCBs), 1,1,1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)ethan (DDT) und seine Abbauprodukte sowie Hexachlorcyclohexane (HCHs), Hexachlorbenzol (HCB) und Polybromierte Diphenylether (PBDEs).
PAK-Metabolite in Fischgalle (PAK = Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)
Biologische Effekte von Schadstoffen und anderen Umweltstressoren in Fischen
Fischkrankheiten und -parasiten, einschließlich histopathologischer Veränderungen 

Qualitätssicherung im chemischen und biologischen Monitoring ist unverzichtbar. Das Institut beteiligt sich an internationalen Programmen wie QUASIMEME und BEQUALM und führt eigene Vergleichsuntersuchungen durch.

Lesen Sie mehr zu unseren Arbeiten mit Bezug zur EU-MSRL.

Wissenschaftler/in
Dr. Thomas Lang
Dr. Michael Haarich
Dr. Ulrike Kammann
N.N.
Nadia Keddig
Jan Peters
Nicolai Fricke 
Natascha Michel 
Sophia Schubert 

Projekte
Integriertes biologisches und chemisches Monitoring
Schadstoffmonitoring
Fischkrankheiten und Parasiten
Entwicklung ökologischer Indikatoren für Schadstoffwirkung
Klima- und Umwelteinflüsse auf marine Fischarten
Schadstoffwirkungen auf Fischeier und -larven
MERIT-MSRL
CHEMSEA
BEAST
QUASIMEME
BEQUALM

Forschungsartikel im Netz
Fischeier und Klimawandel
Histologie an Aalmuttern



ICES und andere Gremien

Wir arbeiten in wissenschaftlichen Gremien von ICES, HELCOM, OSPAR und anderen Institutionen mit.

Liste der Gremien - Institut für Fischereiökologie